Archived entries for Technik

Warum ist Soundcloud eigentlich so cool?

Ich frage mich grade ernsthaft, warum ich den Dienst Soundcloud zwar kannte, aber nie intensiver nutzte. Da ich zwangsläufig iTunes nutze (iPhone, iPhone 4) habe ich natürlich einiges an Musik lokal auf der Festplatte und auch CDs brenne ich am Computer, um sie im Auto zu hören. Aber, in 95% der Fälle, höre ich Musik am Arbeitsplatz/Schreibtisch über das Internet. Bis ich Soundcloud für mich entdeckte, hieß das, fast ausschließlich Youtube. Nun höre ich seit Tagen und Wochen fast nur noch Musik über Soundcloud. Schöne Sache! Klasse finde ich auch, dass die Leute von Audiolith dort einiges an Kram posten, aber nicht nur Audiolith, wie ein kleiner Track am Ende beweisen mag.

I think I like reverb-Jamaica remix by Compression by COMPRESSION!

Evolution eines Arbeitsplatzes

Wohl eher Evolution meines Arbeitsplatzes. Oder auch, der Carsten Knobloch, besser bekannt als Cashy, veranstaltet eine Blogparade, bei der es einen fetten Gewinn gibt und alle machen mit. Auch ich. Er möchte gerne wissen, ob man zufrieden mit seinem Notebook/Computer ist und welcher Hersteller die Gerätschaften erbaute.

Ich habe, wahrscheinlich bei den Lesern des Blogs bekannt, ein Macbook Pro 5.1. Also das erste Unibody mit dem wechselbaren Akku und einem spiegelden Display. Ersteres ist ganz praktisch, letzteres treibt einen gerne mal  in den Wahnsinn. Das nächste Notebook wird ganz bestimmt keins mit einem SpiegelDisplay! Einen Mac nehme ich dafür gerne wieder. Für mich die perfekte Mischung aus sehr guter Bedienbarkeit und Anpassbarkeit. Hach, welch schlechte Beschreibung ;) . Ich liebe Linux und die Kommandozeile und bin auch vom OS X Terminal begeistert!

Das Bild oben zeigt übrigens meinen Schreibtisch als ich die erste Zeit in Lingen zur Untermiete wohnte. Bilder von unseren Arbeitsplätzen möchte der Cashy nämlich auch haben. Also das sollte so ungefähr im August 2009 entstanden sein.

Das ist dann das Bild aus meiner ersten Wohnung in Lingen. Provisorisch während des Einzugs in der Küche. Das Macbook Pro nutze ich gerne auch als Desktopersatz. Für die meisten Sachen reicht die Leistung locker. Lightroom und Photoshop sind auch noch in Ordnung. Die Akkuleistung aber nicht. Maximal 2 Stunden bekomme ich grade eben so hin. Meist aber deutlich weniger. Aber im Netzbetrieb mit 8GB Ram sind auch virtuelle Maschinen kein Problem. Am Schreibtisch beliefert es ein 24″ TFT von Dell mit bunten Bildern und wird von dem Apple USB Keyboard und einer älteren Logitech-Maus gesteuert.

Die Wohnung ist schon länger wieder weg und eine Neue gesucht und gefunden. Das Notebook musste über dem Sommer ordentlich was weg stecken. Ein Sturz auf dem OmasTeich Festival während des Aufbaus verzog das Gehäuse ein wenig und sorgte für Probleme mit Arbeitsspeicher und Hintergrundbeleuchtung. Auch die Festplatte blieb dabei auf der Strecke. Zum Glück konnte ich fast alle Fehler selber beheben. Derzeit nutze ich das Notebook fast ausschließlich mobil. Am Schreibtisch zu Hause nutze ich eine Linux-Workstation mit ordentlich Arbeitsspeicher und SSD(s) ausgestattet. Das Bild ist heute erst entstanden und zeigt den mobilen Einsatz. Und ja, das ist da eine Drehstromsteckdose. Für Leute die ihren etwas größeren “Ventilator” mitbringen wollen ;)

Alles in Allem ist da ja doch ‘n ordentlich langer Text bei rausgekommen. Drückt mir die Daumen!

iPhone 4 again

IPhone mit der WordPress App geht, aber nicht wirklich gut. Alles ein wenig umständlich.

Hallo iPhone4

Seit heute Morgen bin ich nun auch glücklicher Besitzer eines iPhone 4. Glücklich? Ja, so ziemlich. Vorher hatte ich das iPhone 3G, also ohne “S”, und war nach dem Upgrade auf iOS 4 echt enttäuscht von der Geschwindigkeit. Das iPhone war kaum noch nutzbar. Unter iOS 3 lief es zwar schon träge, aber das Update auf 4 hat es absolut auf die Spitze getrieben.

Als Erstes fiel mir auf jeden Fall die extreme Geschwindigkeitssteigerung in’s Auge. Naja, nicht direkt in’s Auge.

Das Display ist wahnsinn, die Kamera nicht, aber gut. Ordentliche Steigerung der Bildqualität zum iPhone 3G. Videofunktion ist ganz nett, die Bildqualität geht total in Ordnung. Bei Gegenlicht (sowohl Foto als auch Video), aber nicht. Fünf Megapixel hin oder her, interessanter finde ich den kleinen Blitz. Vorerst nur von mir belächelt, war ich erstaunt, wie hell die kleine Funzel ist.

Die neuen Netzadapter find ich nicht so super. Die Alten wirkten wertiger.

Klavierlack Vorne und Hinten. Nicht direkt mein Fall, aber ok. Eine Schutzhülle und Schutzfolie waren, für mich, aber sowas von Pflicht. Mein schwarzes 3G sieht nach den letzten zwei Jahren recht heruntergekommen aus.

Ich find’s ok soweit. Also das gesamte Gerät. Mit einem XLR-Adapter und ‘nem guten, externen Mikrofon die ultimative Zentrale zur Berichterstattung. Das einzige was dabei dann noch wirklich stören würde, ist das leichte Zittern, was man schon recht deutlich sieht und sich nicht wirklich vermeiden lässt.

Das Bild oben ist nach einem Klick in voller Bildgröße zu bewundern und wurde mit dem iPhone 4 gemacht.

WordPress Permalinks mit Lighttpd

Langsam schein ich mich noch zu einem richtigen Lighttpd-Fan zu entwickeln. Am Dienstag beschrieb ich ja bereits, wie man mit den VHost Einträgen in der Lighttpd.conf SEO freundliche URLs erstellen kann. Am Mittwoch war ein wenig Debugging dran und ich zeigte, wie man einen PhpMyAdmin Fehler unter Lighty beheben kann.

Doch während der erste Part der VHost Einträge nur “duplicate Content” also doppelten oder mehrfachen Inhalt vermeidet, hilft es ja nich bei der Linkstruktur. Da ich gerne WordPress sowohl als Conten Management System (CMS), als auch als eigentliche Blogsoftware, einsetze, werde ich heute zeigen, wie man die Permalinks ähnlich schön, wie unter Apache hinbekommt.

Lighttpd hat ja den Nachteil (oder auch Vorteil), dass es keine .htaccess Datein nutzt. Also braucht man für das Rewriting eine Alternative. Die ist auch in den VHost Einträgen in der Lighttpd.conf verankert. Das ganze sieht bei mir folgendermaßen aus:

$HTTP["host"] =~ “^www\.tuxonauten\.de” {
server.document-root = “/var/www/tuxonauten/”
server.error-handler-404 = “/error_handler.php”

url.rewrite = (
“^/(wp-.+).*/?” => “$0″,
“^/(sitemap.xml)” => “$0″,
“^/(xmlrpc.php)” => “$0″,
“^/(.+)/?$” => “/index.php/$1″
)
}

$HTTP["host"] =~ “^tuxonauten\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

$HTTP["host"] =~ “^tuxonaut\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

$HTTP["host"] =~ “^www\.tuxonaut\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

Wirklich relevant ist aber nur folgender Eintrag:

url.rewrite = (
“^/(wp-.+).*/?” => “$0″,
“^/(sitemap.xml)” => “$0″,
“^/(xmlrpc.php)” => “$0″,
“^/(.+)/?$” => “/index.php/$1″
)

Dieser lässt sich natürlich auch auf Unterordner anwenden. Gefunden habe ich das ganze Hier.

Phpmyadmin 403 Forbidden Fehler

Wenn man Lighttpd (lighty) als Webserver nutzt und dann PhpMyAdmin installiert kann es vorkommen, dass, nach Aufruf der PhpMyAdmin URL, der 403-Forbidden-Fehler auftaucht und euch daran hindert auf PhpMyAdmin zuzugreifen. Das ganze kann unter Umständen daran liegen, dass FastCGI in Lighttpd nicht aktiviert ist. Dies kann man dann ganz einfach mit

lighty-enable-mod fastcgi

beheben.

SEO freundliche URLs

Für ein neues Projekt musste ich grade die VHosts von Lighttpd anpassen. Das ganze soll unter mehreren URLs erreichbar sein, aber auf die Hauptdomain Tuxonauten.de verweisen. Die entsprechenden Einträge sehen so aus:

$HTTP["host"] =~ “^www\.tuxonauten\.de” {
server.document-root = “/var/www/”
server.error-handler-404 = “/error_handler.php”
}

$HTTP["host"] =~ “^tuxonauten\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

$HTTP["host"] =~ “^www\.tuxonaut\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

$HTTP["host"] =~ “^tuxonaut\.de” {
url.redirect-code = 301
url.redirect = (
“^/(.*)$” => “http://www.tuxonauten.de/$1″,
)}

Das ganze habe ich nach einer Vorlage von Sebastian Constapel geschrieben.

Mac Adresse unter Mac OS X ändern

Als ich mich gestern Abend mit Mac Adressen und dem Sinn und Zweck dieser beschäftigte, fragte ich mich “Wie kann ich meine Mac Adresse eigentlich unter Mac OS X ändern?”. Unter Linux ist mir die temporäre Änderung geläufig, aber unter Mac OS X fehlte mir dieses Wissen noch. Nach einer kurzen Suche im Internet, kam ich auch recht schnell an eine Lösung, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Zuerst aber noch eine Warnung: Alles geschieht auf eigene Gefahr!

Da das gesagt ist gehts nun los. Wir wählen das Lan – Interface. In meinem Falle die Ethernetschnittstelle. Wir lassen uns mit

ifconfig en0

Alle Informationen, die derzeit über die Schnittstelle verfügbar sind, anzeigen. Dort steht unter Anderem die aktuelle Mac Adresse, die sich aus 48 Bit zusammensetzt. Von den 48 Bit sind die ersten 24 für die Herstellerkennung, auch OUI (= Organizationally Unique Identifier) genannt,  reserviert. Eine Liste mit derzeitigen Herstellerkennungen findet ihr hier. Solange keine Netzwerkverbindung besteht, kann man nun die eigene Mac Adresse ändern. Dies geschieht mit dem Befehl

sudo ifconfig en0 lladdr $die_neue_mac_adresse

Mit

ifconfig en0

kann man nun überprüfen, ob die Änderung übernommen wurden.

IP Steckdosen

Da ich seit einiger Zeit in meiner neuen Wohnung wohne und ich dort nicht wirklich gut mit Lichtschaltern ausgestattet bin, hatte ich überlegt etwas auf Basis von IP Steckdosen zu realisieren. Na irgendwo kommt der kleine Nerd doch wieder durch. Das ganze sollte im Grunde eine recht offene API haben, damit man das Schalten der Steckdosen leicht einbinden kann und nicht zuviel kosten.

Da es vorrangig erst einmal nur um das Licht, in Form von Deckenflutern, in der Wohnung geht, wollte ich nicht wirklich auf eine Bastellösung vertrauen und mir eine vorgefertigte IP Steckdose bzw. eine IP Steckdosenleiste zu legen. Später wollte ich für einige kleinere Sachen selbt etwas zurecht bauen.

Man findet relativ viel auf dem Gebiet. Beispielsweise die Powerswitche der Firma Leuning, die scheinbar relativ verbreitet sind, oder auch einzelne Steckdosen, mit einem eingebauten Webserver, der Firma ALLNET. Da die Geräte der Firma Leuning für mich, mit Einstiegspreisen jenseits der 300 Euro, nicht wirklich finanzierbar sind und die einzelnen IP Steckdosen von ALLNET eben nur ein Gerät schalten können und damit schlußendlich auch zu teuer sind, werde ich mich wohl für die NET-PwrCtrl Home, der Firma Anel Elektronig AG, entscheiden. Der Preis für eine 4-fach-Steckdosenleiste mit integriertem Webserver kann sich mit knapp 120€ wirklich sehen lassen. Außerdem ermöglicht die beiligende Software so einige Einstellungen. Vom Timer bis zur individuellen Namensgebung.

Wer dann doch lieber die Bastellösung vorzieht und eh grade noch einen Fonera Router herumliegen hat, der sollte mal dringend bei Matzes Bastelstube vorbei schauen. Der gute Herr bietet da nämlich eine sehr gute Bastelanleitung für eine Low-Cost IP Steckdose auf Basis eines Fonera Routers. Das Grundvideo von ihm zeigt schon deutlich welches Potential seine Idee noch hat.

Wirklich schwer sollte die Umsetzung nicht wirklich sein. Das ganze ist auf jeden Fall gebookmarked. Ich hoffe ich finde demnächst Zeit eine ähnliche Schaltung umzusetzen.

vServer und Rootserver Empfehlung

Vor ein paar Wochen wurde ich auf ein Angebot aufmerksam gemacht, was ich nicht abschlagen konnte.

Bei Emsnet, einem ostfriesischem Internet-Provider, gibt es derzeit, zur Einführung ihrer neuen Angebote, gratis vServer. Natürlich nur solange, sie noch in der Testphase sind. Neben den vServer Angeboten setzt sich ihr Produktsortiment aus Rootservern, ManagedServern und Managed vServern zusammen.

Besonders bemerkenswert finde ich nicht nur, dass endlich mal ein Anbieter in Ostfriesland hostet, sondern auch den hohen Kundenservice.

Beispielsweise haben die Rootserver, auf Wunsch, nur eine Vertragslaufzeit von einem Monat.



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