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Ext3 unter Mac OS X mounten

Nachdem ich vom Kongress wieder da bin und ich einige der Streammittschnitte, die ich währenddessen von einem der Fileserver auf meinen zog, an meinem Mac angucken wollte. Stellte sich folgendes Problem dar:

Eben diese hatte ich auf einer externen Festplatte, die nicht im Raid eingebunden war gespeichert, die mit Ext3 formatiert wurde. Mac OS X unterstützt leider  dieses Filesystem nicht. Die Lösung ist relativ leicht, obwohl ich erschrocken war, wie wenig Menschen sich offensichtlich bereits damit auseinander gesetzt hatten:

Man benötigt zu erst MacFuse, welches von Google zum Download angeboten wird.

Danach sollte man die Erweiterung Fuse-Ext2 installieren.

Nachdem dies abgeschlossen ist kann man einfach mit der Kommandozeile die externe Festplatte einbinden. Es fehlt lediglich ein Verzeichniss in dem die Festplatte gemountet werden soll und die korrekte Bezeichnung der Festplatte. Die Bezeichnung kann man über das “Festplatten-Dienstprogramm” herausbekommen oder man überprüft mit

ls /dev/

welche Devices neu hinzugefügt wurden. Nachdem wir die korrekte Festplattenbezeichnung herausgefunden haben erstellen wir den Ordner, in dem die Festplatte gemountet werden soll.

mkdir /Volumes/Ext3

Der Ordner heißt in diesem Fall “Ext3″. Nun geht es ans eigentlich mounten dazu benutzen wir den Befehl:

sudo fuse-ext2 /dev/disk1s1 /Volumes/Ext3

Wenn die Festplatte korrekt gemountet wurde, wird sie entweder in der Seitenleiste des Finders angezeigt oder man überprüft es mit:

df -h

und l#sst sich so alle gemounteten Festplatten anzeigen.
Wenn man alles erledigt hat und die Festplatte wieder entfernen will benutzt man einfach

sudo umount /Volumes/Ext3/

Und die Festplatte kann abgenommen werden.

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OpenWRT: Failsafe Mode

Abläufe aus dem Gehirn auszulagern ist gut, solange man Internet hat:

Um in den Failsafemodus des Linksys WRT54GL zu kommen muss man, unter OpenWRT, folgendes beachten. Zuerst sollte man seinem Computer eine statische IP-Adresse aus dem Netz 192.168.1.X zu weisen. Beispielsweise

192.168.1.3

Danach geht es an den WRT54GL. Man startet ihn neu bzw. schaltet ihn überhaupt erst an. Zu dem Zeitpunkt, wo die DMZ Led das erste mal blinkt sollte man, so schnell es geht, den Secure Setup Button, den man an der Front des Gehäuses finden kann, drücken. Danach sollte die DMZ Led in sehr kurzen Abständen aufleuchten. Ist dies erreicht kann man sich über Telnet mit dem WRT verbinden. Dies geschieht über der Konsole mit:

telnet 192.168.1.1

War dies erfolgreich, so wird man mit einem solchem, oder ähnlichem, Bildschirm empfangen:

Failsafethumb

Man wechselt das Dateisystem mit

mount_root

Nun kann man mit dem Befehl

firstboot

versuchen, den Ursprungszustand wiederherzustellen. Anschließend sollte der 54WRT wieder mit der Standardadresse im Browser antworten. Alles, was ihr macht, geschieht auf eure eigene Verantwortung. Yeah!

Natürlich kann man im Failsafemodus noch ganz viele andere, schöne Dinge machen!

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